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Aktualisiert: Sept 23

Loqa, ein System, das die lokalen, inhabergeführten Einzelhändler stärken soll und dabei von Händlern und Kunden genutzt werden kann, das hat das European-Clearing-Center (ECC) jetzt auf den Markt gebracht.

Wie ist Loqa entstanden?

Daniel Prause

Prause: Loqa ist die konsequente Weiterentwicklung des ECC als Branchenplattform für den Schuhhandel. Mit SPOCC sind im ECC alle Informationen und Materialien vorhanden, die die App als Futter braucht. Gleichzeitig kennen wir die Probleme der kleinen Händler, sich in Sachen Digitalisierung gegen internationale Konzerne durchsetzen zu müssen. Besonders seit der Pandemie kämpfen viele unserer Kunden um Ihre Existenz und sind mit den Herausforderungen des Onlinehandels leider oft überfordert. Unsere Idee war es daher, ein System zu schaffen, das gezielt lokalen Händlern hilft.


Was ist der Grundgedanke?

Prause: Wir wollen das Bewusstsein für die Chancen der Digitalisierung bei den lokalen Händlern stärken. Deshalb veranstalten wir mit den Go Digital I/O auch regelmäßig kostenlose Online Konferenzen, in denen wir über die verschiedensten Möglichkeiten der Digitalisierung diskutieren. Mit an Bord sind auch die großen Verbundgruppen der Händler und Industrien, die erkannt haben, dass sich eine gemeinsame Lösung, wie man digital auftreten und sich vermarkten kann, mehr bringt, als dass jeder kleine Händler für sich etwas Eigenes entwirft.

Wie funktioniert das System?

Prause: Das System funktioniert über einen QR-Code, der mit dem Smartphone gescannt werden kann. Es ist keine Installation einer App notwendig. Das war uns wichtig, um die Einstiegshürden für den Endnutzer so gering wie möglich zu gestalten und auch nicht-technikaffine Leute zu erreichen. Das gilt für Endkunden, wie auch für das Verkaufspersonal, das Loqa ebenfalls einsetzen soll und auch nicht unbedingt immer IT-erfahren ist.

Wichtig sind uns auch der Datenschutz und die Anonymität der Nutzer, das sehen wir als großes Plus. Denn ohne App-Download können auch keine privaten Daten von Ihrem Smartphone gesammelt werden und Sie geben wirklich nur das preis, was für Ihren Einkauf erforderlich ist. Unser System soll einen bewussten Kontrapunkt zur Daten-Sammelwut vieler großer Anbieter und internationaler E-Commerce-Firmen darstellen.

Wann ist der Systemstart geplant?

Prause: Das System ist bereits bei einigen Händlern im Einsatz. Aktuell haben wir allerdings ein besonderes Startangebot: Neue Teilnehmer zahlen in den ersten 6 Monaten keine Einrichtungsgebühr und keine Lizenzkosten. Alles, was die teilnehmenden Händler brauchen, sind ein EDI-fähiges Warenwirtschaftssystem und ein Datenaustauschvertrag mit dem ECC.

Welche Partner unterstützen das ECC bei der Realisierung?

Prause: Sabu unterstützt seine Händler mit 100 kostenlosen Hardwarepaketen, bestehend aus Messplatz und Smartphone oder Tablet.

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